Am 15. Juni 2026 kamen in der VHS-Aula Rostock 45 Akteurinnen und Akteure zum zweiten BNE-Netzwerktreffen zusammen, um sich über Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Ideen weiterzudenken. Die Vielfalt der Teilnehmenden von Verwaltung bis (migrantische) Zivilgesellschaft aus den Bereichen Bildung, Umwelt, Kultur und Engagement zeigt eindrucksvoll, wie breit das Thema in Rostock verankert ist. Auch Akteure der BNE-Landes- und -Bundesebene kamen nach Rostock, um sich hier zu vernetzen.
Bildung für nachhaltige Entwicklung verbindet globale Fragen mit konkretem Handeln vor Ort. Es geht darum, weltweite Zusammenhänge wie Klimawandel, faire Lieferketten, soziale Gerechtigkeit oder Ressourcenschonung verständlich zu machen und daraus lokale Lösungen zu entwickeln, die im Alltag, in Bildungseinrichtungen und in der kommunalen Praxis Wirkung entfalten. Genau darin liegt die Stärke von BNE: Globale Herausforderungen werden nicht abstrakt behandelt, sondern in gemeinsames, lokales Handeln übersetzt.
Das Netzwerktreffen machte deutlich, welchen Wert Austausch und Kooperation haben. In den Beiträgen wurden laufende und geplante Vorhaben vorgestellt, darunter Bildungsangebote zu Nachhaltigkeit, Textilabfall und fairen Konsumfragen, digitale Wege zur besseren Sichtbarkeit von Angeboten in Rostock sowie gemeinsame Formate wie die Nachhaltigkeitswoche und der Klimaaktionstag. So entstehen Verbindungen zwischen Initiativen, die an ähnlichen Themen arbeiten, aber unterschiedliche Zugänge, Zielgruppen und Erfahrungen mitbringen.
Ein besonderer Mehrwert der Veranstaltung lag darin, bestehende Initiativen sichtbar zu machen und gleichzeitig neue Schnittstellen zu schaffen. Ob bei fairen Handelsstrukturen, Klimabildung, kommunaler Entwicklungspolitik oder nachhaltigem Veranstaltungsmanagement: Das Treffen hat gezeigt, dass internationale Nachhaltigkeitsziele dann lebendig werden, wenn sie in Rostock durch Kooperation, Austausch und praktische Projekte greifbar gemacht werden. Vernetzung wird so zum Schlüssel, um Wissen zu teilen, Synergien zu nutzen und gemeinsam wirksamer zu handeln.
Mit dem zweiten BNE-Netzwerktreffen wurde ein weiterer wichtiger Schritt getan, um Bildung für nachhaltige Entwicklung in Rostock weiter zu verankern und die Verbindung von globalem Denken und lokalem Handeln zu stärken. Der Tag hat gezeigt: Wenn viele engagierte Menschen ihre Perspektiven zusammenbringen, entstehen neue Ideen, konkrete Lösungen und ein starkes Netzwerk für eine nachhaltige Zukunft.
Am 29. Januar 2026 wird das Rostocker Rathaus von 17 bis 22 Uhr mit Projektionen inspirierender Statements zu mehr Solidarität angestrahlt. Die Lichtinstallation erinnert an die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Weltgemeinschaft und daran, dass eine gerechtere und nachhaltigere Welt nur gemeinsam erreicht werden kann. Entsprechend lädt die Aktion Bürger*innen, lokale Initiativen und Medien ein, diese farbenfrohe Aktion aufzunehmen und weiterzutragen.
Bonn/Rostock, 28. Januar 2026. Die Herausforderungen unserer Zeit – von sozialer Ungleichheit bis zur Klimakrise – wirken oft komplex und überfordernd. Viele Menschen empfinden sie als kaum zu bewältigen. Die Projektion am Rathaus setzt genau hier an: Sie erinnert daran, dass Veränderung nicht von Einzelnen getragen werden muss, sondern durch Zusammenhalt, Mut und gemeinsames Engagement entsteht. Jeder kleine Schritt kann Teil einer großen, positiven Bewegung sein.
Mit der Illumination möchte Rostock ein hoffnungsvolles Zeichen setzen, das zeigt, dass globale Ziele auch vor Ort sichtbar werden können. Die Projektion lädt dazu ein, innezuhalten, sich inspirieren zu lassen und die eigene Rolle in einer weltweiten Gemeinschaft der Verantwortung neu zu betrachten.
Aufruf zur Beteiligung Alle lokalen Organisationen, Vereine, Initiativen und engagierten Bürger*innen sind herzlich eingeladen, am 29. Januar 2026 zum Rathaus zu kommen und die bunt-fröhliche Projektion zu erleben. Wer die Botschaft weitertragen möchte, kann die Illumination fotografieren oder filmen und über Soziale Medien teilen. Versehen mit den Tags @17ziele.de und @HROrathaus werden die Beiträge auf Instagram Teil einer Story zu partnerschaftlichem Engagement – als digitales Zeichen aus Rostock, das zeigt: „Wir sind viele, und wir gestalten gemeinsam eine gerechtere Zukunft.“ Zusätzlich werden unter diesen Beiträgen 10 Statement-Jutebeutel verlost. Die Teilnahmebedingungen sind unter www.17ziele.de zu finden.
Eine starke Partnerschaft für eine bessere Zukunft: die Stadt Rostock und Engagement Global Das Projekt findet in Kooperation mit Engagement Global im Rahmen der Bildungskampagne #17Ziele statt. Durch die Kampagne werden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung verständlich vermittelt und es werden einfache „TU DU’s“ bereitgestellt, die es jeder Person ermöglichen, das eigene Handeln an den Nachhaltigkeitszielen auszurichten. „Rostock ist eine weltoffene Stadt. Dass Engagement nicht an den Stadtgrenzen aufhört, beweisen wir mit zahlreichen partnerschaftlichen Projekten. Denn nur gemeinsam können wir voneinander lernen und unsere Zukunft in einer immer globaler werdenden Welt gestalten“, so Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger.
Über #17Ziele Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) wurden 2015 im Rahmen der Agenda 2030 von den Vereinten Nationen verabschiedet. Die Ziele berücksichtigen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Umwelt und Wirtschaft – gleichermaßen und gelten für alle Staaten der Welt. Sie machen deutlich, dass wir eine gemeinsame Verantwortung für die Welt tragen.
Die Bildungskampagne #17Ziele (Link: siehe unten) von Engagement Global hat die Aufgabe, diese wichtigen Themen für nachhaltige Entwicklung bekannter zu machen, die Menschen dafür zu sensibilisieren und – im besten Fall – zu einem veränderten Handeln anzuregen.
Über Rostock Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist derzeit mit 14 Städten partnerschaftlich verbunden und trägt seit 2012 den Titel Fairtrade-Stadt. Gemeinsame Projekte mit Partnerstädten unterstützen die Erfüllung der 17 Entwicklungsziele der Vereinten Nationen.
Dazu zählt das Urban Diplomacy Exchange Project mit der US-amerikanischen Partnerstadt Raleigh. Im Rahmen eines Fachaustauschs wurden praktische Modelle für die Integration von Geflüchteten und die nachhaltige Entwicklung von Stadtvierteln präsentiert. Besonders im Rahmen internationaler Jugendbegegnungen sowie internationalen Veranstaltungen in Rostock unterstützt und fördert Rostock die Ziele für Nachhaltige Entwicklung.
Beziehungen zum Globalen Süden bestehen beispielsweise mit der tunesischen Hafenstadt Bizerte. Dabei geht es um Themen der Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Durch Rostocker Engagement konnte eine Grundschule in Panajachel in Guatemala erdbebensicher wiederaufgebaut werden. Rostock stellte für die Stadt am Atilan-See einen Müllfahrzeug zur Verfügung. Zwischen der Kaffee-Kooperative Chacayá bei Panajachel und Karl‘s Erdbeerhof in Rövershagen bei Rostock wurde eine Zusammenarbeit geknüpft.
Rostock ist eine von fünf Städten des Projekts „Global Nachhaltige Kommune MV“. Dabei entsteht unter professioneller Begleitung eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie, die globale Aspekte aktiv mitdenkt.
6.11. 2025 - 5.11.2026 auf Deck 3 des Traditionsschiffes MS Dresden im IGA-Park
Wie könnte eine Küstenstadt im Jahr 2047 aussehen? Die neue Sonderausstellung „Turnton 2047 – Utopie einer Küstenstadt?“ lädt ab dem 6. November 2025 auf Deck 3 des Traditionsschiffes MS Dresden zu einer faszinierenden Zeitreise in die Zukunft ein.
Das Künstler*innenkollektiv Time’s Up aus Linz hat gemeinsam mit renommierten Forschungseinrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und dem Institut für Ostseefischerei Rostock ein begehbares Zukunftsszenario entwickelt. Im Mittelpunkt steht die fiktive Stadt Turnton – ein Ort, der zeigt, wie sich Leben und Umwelt unter dem Einfluss des Klimawandels verändern könnten.
Besucher erwarten interaktive Stationen wie die Ocean Recovery Farm, das Microplastic Reduction Lab oder die atmosphärische Medusa Bar, in der Stimmen fiktiver Stadtbewohner vom Alltag in Turnton berichten. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Hörspiel und die eigens gestaltete „Turnton Gazette“.
Die Ausstellung thematisiert die Regeneration mariner Ökosysteme, nachhaltige Lebensweisen und den Wandel gesellschaftlicher Strukturen. Sie lädt dazu ein, neue Perspektiven auf unsere Zukunft zu entwickeln – zwischen künstlerischer Vision und wissenschaftlicher Realität.
Deutsches Rotes Kreuz Rostocker Kinder- und Jugendhilfe gGmbH erhält „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“
Rostock, 27. Mai 2025 – Die Deutsches Rotes Kreuz Rostocker Kinder- und Jugendhilfe gGmbH wurde jüngst mit dem renommierten „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Eine Jury aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft wählten unsere Projekte "DRK meets BNE" in der Kategorie "Lernorte" auf den 1. Platz und unterstreicht damit die Vorreiterrolle der Hansestadt Rostock im Bereich nachhaltiger Bildungsarbeit.
Maria Böhme (Präsidentin der Deutschen UNESCO Kommission) sagte dazu:
"Der Nationale Preis würdigt Menschen und Projekte, die mit viel Herzblut und Kreativität Wege in eine nachhaltige Zukunft weisen. Die Preisträgerinnen und Preisträger inspirieren uns, Dinge anders zu denken und setzen echte Veränderungen in Gang - in Schulen und Kitas, in Unternehmen und Gemeinden. Sie machen deutlich: Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Miteinander und einem lebenswerten Planeten."
Diese Auszeichnung würdigt stellvertretend das Engagement zahlreicher Akteurinnen und Akteure aus den zehn Kindertagesstätten der gGmbH. Sie ist eine Anerkennung für die kreative und innovative Bildungsarbeit, mit der sich die Beteiligten tatkräftig für eine nachhaltige Zukunft einsetzen.
Im Rahmen des Projekts „DRK meets BNE“ (Bildung für nachhaltige Entwicklung) setzten sich die Kindertagesstätten intensiv mit den globalen Nachhaltigkeitszielen auseinander. Dabei wurden Themen wie gesunde Ernährung, bewusster Konsum, Reduktion von Verpackungsmüll sowie ein achtsamer Umgang untereinander und mit natürlichen Ressourcen kindgerecht vermittelt und im Alltag erprobt. Auch nachhaltige Mobilität, wie beispielsweise die Nutzung des Fahrrads statt des Autos, wurde thematisiert. Ziel war es, sowohl in den Einrichtungen mit ihrem Personal Nachhaltigkeit vorzuleben. als auch den Kindern frühzeitig für nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren und sie zu befähigen, ihre Erkenntnisse aktiv in ihr Umfeld zu tragen.
Die im Rahmen des Projekts gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen wurden in der Ausstellung „Kinder gestalten Zukunft“ im Rostocker Rathaus einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung verdeutlichte eindrucksvoll, wie tiefgreifend Kinder nachhaltige Themen verstehen und in ihren Alltag integrieren können.
Die Realisierung dieser Ausstellung wurde durch die enge Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt- und Klimaschutz der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie dem verwaltungsübergreifenden BNE-Team „Zukunft lernen“ ermöglicht. Die Rostocker Verwaltung und das DRK-Kita-Team teilen das Ziel, Bildung als Grundlage für nachhaltiges Denken und Handeln in der Gesellschaft zu verankern.
Die Freude über die Auszeichnung ist groß. Die Deutsches Rotes Kreuz Rostocker Kinder- und Jugendhilfe gGmbH sowie ihre Kooperationspartner hoffen, dass diese Anerkennung dazu beiträgt, die Bildungsarbeit im Sinne der nachhaltigen Entwicklung weiter auszubauen und in der Gesellschaft zu verankern.
Rostock als BNE-Modellkommune 2021–2025: Vorreiter für nachhaltige Bildung in Deutschland
Rostock, 23. Mai 2025 – Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock setzt ein starkes Zeichen für nachhaltige Entwicklung: Im Rahmen des bundesweiten Modellprojektes "Bildung - Nachhaltigkeit - Kommune" ist Rostock von 2021 bis 2025 offiziell als BNE-Modellkommune (Bildung für nachhaltige Entwicklung) ausgezeichnet worden. Mit dieser Auszeichnung übernimmt Rostock eine Vorreiterrolle und gestaltet aktiv die Zukunft nachhaltiger Bildung in Deutschland mit. BNE ist notwendig, um Menschen zu befähigen, eine nachhaltige, gerechte und lebenswerte Zukunft aktiv mitzugestalten. Sie legt die Basis für verantwortungsvolles Handeln im Alltag, in der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ist damit ein Schlüssel für die Lösung der drängenden Herausforderungen unserer Zeit.
Als BNE-Modellkommune profitiert Rostock von einer bundesweiten Sichtbarkeit und erhielt die Möglichkeit, innovative Projekte und neue Ansätze auszuprobieren. Der intensive Erfahrungsaustausch mit anderen Modellkommunen öffnet Türen für frische Impulse und stärkt die Zusammenarbeit über Stadt- und Landesgrenzen hinweg.
Rostock verfolgte ambitionierte Ziele für eine nachhaltige Bildungslandschaft:
BNE wurde als kommunale Querschnittsaufgabe strukturell verankert.
BNE-Angebote und Lernorte werden systematisch erfasst und sichtbar gemacht.
Akteure entlang der gesamten Bildungskette werden vernetzt, um Synergien zu schaffen.
Gefördert und hervorgehoben werden insbesondere jene Bildungsangebote, die aktiv zur Klimaneutralität beitragen.
Die Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger und die Senatorin Dr. Ute Fischer-Gäde der Stadt unterstützen das Engagement für BNE mit voller Überzeugung. Besonders hervorgehoben wurde Rostocks Leistung von der Prozessbegleitung, Herr Oliver Wolff: „Das Rostocker BNE Team, die AG „Zukunft lernen“, überzeugte durch hohe Fachlichkeit und Verbindlichkeit. Die strukturierte Zusammenarbeit nach innen und die sichtbaren BNE-Aktionen nach außen machen Rostock zu einem Vorbild – besonders im Osten Deutschlands. Im Verbund ist die Stadt stark und setzt Maßstäbe für andere Kommunen.“
Für die kommenden Jahre fordern zivilgesellschaftliche Akteure aus Rostock, dass die Verwaltung als Vorbild agiert und eine feste Ansprechperson für BNE etabliert wird. Ziel ist es, das gewonnene Wissen und Know-how dauerhaft in die Verwaltungsprozesse einzubringen und die Erfolge zu verstetigen.
Rostock zeigt: Bildung für nachhaltige Entwicklung ist mehr als ein Schlagwort – es ist gelebte Praxis und Motor für eine klimafreundliche, lebenswerte Stadt. Die Stadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Partner ein, diesen erfolgreichen Weg gemeinsam weiterzugehen.
Am 10. April trafen sich Praxispartner*innen und Stadtverwaltung zu einem ersten Netzwerktreffen. Beim lebendigen Zusammenkommen in der Volkshochschule wurden nicht nur die BNE-Modellkommune Rostock und weitere Aktivitäten der Stadt vorgestellt, sondern sich auch ein reger Austausch ermöglicht.
Durch Ab- und Umfragen konnten thematische Angebote von und für fokussierte Zielgruppen genauer bestimmt werden. Auch wurden die Wünsche und Erwartungen an diese Netzwerkarbeit sichtbar. Eine Fortsetzung soll folgen.
Rostock erneuert sich als Kompetenzzentrum „Bildung – Nachhaltigkeit – Kommune“
Die Hansestadt braucht mehr Projekte, die konkret darauf abzielen, dass Rostock nachhaltiger wird. Das ist der Kurs, auf den sich Stadt und das Kompetenzzentrum „Bildung – Nachhaltigkeit – Kommune“ (BNE) nun offiziell festgelegt haben. Eine entsprechende Zielvereinbarung unterzeichnete Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (Linke) kürzlich.
„Dieser Transformationsprozess kann nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort gelingen. Die vorhandenen Akteure dieser Stadt helfen uns, mit viel ehrenamtlichem Engagement, ein klimafreundliches Rostock der Zukunft mitzugestalten“, sagte Kröger. Diese müssten noch besser vernetzt und auch dadurch sichtbar gemacht werden, so die Oberbürgermeisterin. Bis 2035 will Rostock Klimaneutralität erreichen. Um diese Aufgabe zu meistern, wurde aufbauend auf dem „Rostocker Bündnis für Bildung“, welches 2019 gegründet wurde, eine neue Arbeitsgruppe innerhalb der Stadtverwaltung gegründet. Diese hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die vorhandenen BNE- Aktivitäten in Rostock und Umgebung zu bündeln, fest in der Bildungslandschaft zu verankern und zu fördern.
Bildung sei ein lebenslanger Prozess und elementarer Teil bei der Vermittlung nachhaltiger Entwicklung, ein Schlüssel für gesellschaftlichen Wandel. „Das Bewusstsein der Menschen für das eigene Handeln und die Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft sind Grundlage für die Erreichung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen“, sagte Dagmar Koziolek, Leiterin des Rostocker Amtes für Umwelt- und Klimaschutz. „Erst wenn wir lernen zu erkennen, welche Auswirkungen unser Denken und Handeln auf die Umwelt hat, kann eine zukunftsgerechte und umweltfreundliche Stadtentwicklung gelingen“, so Koziolek. Schon seit 2021 wird Rostock wird vom BNE-Kompetenzzentrum professionell begleitet, um Projekte zum Thematik Nachhaltigkeit zu unterstützen. Es ist ein Verbund aus dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), dem Trägerverein Kommunales Bildungsmanagement Niedersachsen und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ Leipzig). Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stärkt das BNE bundesweit rund 50 Kommunen bis Mitte 2025, die mit Bildung nachhaltige Entwicklungen fördern wollen.
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger unterzeichnet erneut die Vereinbarung zur BNE-Modellkommune