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Wärmewende und Fernwärme

Fernwärmerohre
Fernwärmerohre | Foto: Stadtwerke Rostock

Entschlossen auf dem Weg zur Klimaneutralität

Der Sektor Wärme nimmt den größten Anteil am Energieverbrauch der Hanse- und Universitätsstadt ein. Hier ist der größte Hebel zur Klimaneutralität verortet.

Mit der frühzeitigen Erstellung des „Wärmeplan Rostock 2035“ wurden Maßnahmen benannt, um zukünftig eine stadtweite klimaneutrale Wärmebereitstellung für die Bürgerinnen und Bürger ermöglichen zu können.

Mit dieser Seite informieren wir Sie über Maßnahmen und aktuelle Projekte zu nachhaltiger Energiegewinnung und -versorgung.

Am 22. Juni 2022 hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock den „Wärmeplan Rostock 2035“ beschlossen. Der Plan zeigt auf, wie die Wärmewende in Rostock gelingen kann – mit konkreten Maßnahmen, entwickelt auf Grundlage unabhängiger Fachgutachten. Koordiniert und gesteuert wird die Umsetzung vom Amt für Umwelt- und Klimaschutz.

Aktuell entsteht auf dieser Basis eine digitale Wärmeplankarte, die zentrale Erkenntnisse und Planungen anschaulich visualisieren wird. Sie steht derzeit noch nicht zum Download bereit. Die Veröffentlichung erfolgt an dieser Stelle, sobald die finale Fassung vorliegt.

Wärmeplan 2035

Auf der Grundlage der Kommunalverfassung und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes beschloss die Bürgerschaft die Satzung über die öffentliche Versorgung mit Fernwärme in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock vom 17.02.2021. Die Kommune fördert damit den „Erhalt und den Ausbau eines zentralen Wärmeversorgungssystems auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung durch Erweiterung und Verdichtung des Versorgungsnetzes als gemeinwohlorientierte Infrastruktur zur Minimierung aller heizungsgebundenen Immissionen.“ (Präambel)

Weiterführende Links:

Saisonaler Wärmespeicher - TREASURE

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist Partnerkommune im europäischen Forschungsprojekt TREASURE. Ziel des Projektes ist, Erdbeckenspeicher als robuste, kosteneffiziente und nachhaltige Lösung für die thermische Energiespeicherung weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit ihren internationalen Partnern arbeitet die Stadt daran, hier die Brücke zwischen Forschung und Praxis beim geplanten Bau eines Erdbeckenspeichers zu schlagen.

Weiterführende Links:

Logo Finanziert von der EU
Finanziert von der EU | Foto: Europäische Union
TREASURE-Logo
Treasure-Logo

Machbarkeitsstudie Saisonaler Wärmespeicher für Rostock

Im Rahmen des Projekts wird die Realisierung eines Erdbeckenwärmespeichers für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock untersucht. Mit diesem Speicher kann saisonal überschüssige erneuerbare Energie als Wärme gespeichert, für die kalte Jahreszeit vorgehalten und dann in das städtische Fernwärmenetz eingespeist werden.

Die Studie befindet sich derzeit in Arbeit und wird nach Fertigstellung an dieser Stelle verfügbar sein.

Logo Nationale Klimaschutz Initiative
Nationale Klimaschutz Initiative | Foto: BMUB

Projekt INTREPIDH - Fernwärme sinnvoll für die Industrie nutzen

Ziel des Projektes INTREPIDH ist es, Wege zu finden, Industrie und Fernwärme besser miteinander zu verbinden, um den Ausstoß von CO₂ zu reduzieren. Dazu wird Wissen gesammelt, weiterentwickelt und verbreitet.

Im Mittelpunkt stehen insbesondere Kommunen wie Rostock, die als Katalysatoren für diese Zusammenarbeit wirken können.

Die Industrie benötigt große Mengen Energie u.a. in Form von Wärme, um Produkte herzustellen. Diese sogenannte Prozesswärme wird beispielsweise in der Lebensmittelproduktion oder in der Metall- und Kunststoffverarbeitung gebraucht. Häufig stammt sie noch aus fossilen Brennstoffen, da viele Betriebe aufgrund ihrer speziellen Anforderungen bisher nicht an das Fernwärmenetz angeschlossen sind.

Durch den Anschluss dieser Industrien an ein grün betriebenes Fernwärmenetz der lokalen Stadtwerke kann der Verbrauch fossiler Energieträger deutlich reduziert werden.

Die verarbeitende Industrie und lokale Fernwärmesysteme haben das Potenzial, sowohl bei überüschüssiger Wärme (Abwärme) als auch bei Prozesswärme zusammenzuarbeiten.

INTREPIDH_Projektbeschreibung (pdf, 0,4 MB)

Leistungsbeschreibungen aus den Informationsdiensten Mecklenburg-Vorpommern